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Listen: Tessa Rose Jackson

Bands und Musiker, die ihre Musik auf Bandcamp mit „glockenspiel“ taggen, sind ja mir ja oftmals sympathisch. Ich weiß nicht ob das an meiner Tatsächlichen Vorliebe für das Instrument oder nur daran liegt, dass ich Germanismen im Englischen lustigen finde aber es ist so. Davon hat auch Tessa Rose Jackson profitiert.
Trotzdem ist es natürlich auch so, dass sie einfach schöne Musik macht. Gutgelaunt in erster Linie, und frühlingshaft wie frisch aus einer iPod-Werbung (offenbar hat sie es stattdessen in einen Ikea-Spot geschafft. Auch gut). Dazu bei trägt ihre unglaublich schnelle Singweise, um die sie bestimmt der ein oder andere Rapper beneidet. Nicht ganz so begehrt bei den bösen Männern ist dagegen wohl ihre Stimme, die eher an Meiko oder Erin McCarley erinnert als an Eminem & Co.
Und da ja jetzt der Frühling endlich da zu sein scheint, spricht also nichts dagegen sich ihre Lieder mal anzuhören, oder sogar bei Bandcamp einige davon kostenlos herunterzuladen.

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Listen: Milo Greene

Milo Greene gibt es nicht. Zumindest nicht wirklich. Obwohl er einige Mails verschickt hat. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Namen nicht etwa ein ukrainischer Spammer, sondern er ist eine Erfindung der Musiker Robbie Arnett und Andrew Heringer, die die fiktive Person erfanden, um diese als ihren Manager auftreten zu lassen. Anscheinend verpflichten Konzertveranstalter lieber Bands mit Manager (wenn auch nur erfunden) als Bands, die sich selbst bewerben. Das lief für die Band der beiden Musiker ziemlich gut, und irgendwann waren sie dann soweit, dass sie den erfundenen Manager nicht mehr brauchten. Milo Greene wurde einfach zum Bandnamen und ebenso zum Titel des Debütalbums.

Darauf finden sich einige sehr gute Lieder, die teilweise vielleicht ein bisschen so klingen, als wären Of Monsters And Men in Kalifornien aufgewachsen. Oder Edward Sharpe & the Magnetic Zeros in Island. Also alles sehr fröhlich und entspannt, ohrwurmprädestiniert und abwechslungsreich, vielleicht auch zwischendrin etwas melancholisch. Spätsommermelancholisch.

Zum Album soll auch irgendwann ein Film (Moddison genannt) erscheinen, die bisher veröffentlichten Musikvideos sind Ausschnitte davon. Die Optik gefällt mir schonmal recht gut, ich freue mich also auf das Endprodukt.

 

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Listen: Melodica, Melody and Me

Jemand, der schon mit Mumford & Sons, Laura Marling, Johnny Flynn und Bombay Bicycle Club durch England getourt ist, kann ja eigentlich nur gute Musik machen. Und zwar gute Folk-Musik. Und für Melodica, Melody and Me trifft das auch zu. Die 6 Mitglieder machen fröhliche Musik, in die sie nach eigenen Angaben auch Reggae-Einflüsse beinhaltet. Die hört man zwar meiner Meinung nach nicht allzu stark heraus, das macht ja aber auch gar nichts. Live kann man sich die Musik auch sehr gut Vorstellen, und sie hat wohl auch schon den ein oder anderen Pub aufgemischt. Die vermittelte Stimmung erinnert besonders an die fröhlichen Bombay Bicycle Club (man denke z.B. an Ivy & Gold) aber auch zu den Staves lassen sich gewisse Ähnlichkeiten finden.

[youtube http://youtu.be/gdsvf04XEjU] [youtube http://www.youtube.com/watch?v=3c3KfWWAoNk&feature=colike]
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