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Listen: Tessa Rose Jackson

Bands und Musiker, die ihre Musik auf Bandcamp mit „glockenspiel“ taggen, sind ja mir ja oftmals sympathisch. Ich weiß nicht ob das an meiner Tatsächlichen Vorliebe für das Instrument oder nur daran liegt, dass ich Germanismen im Englischen lustigen finde aber es ist so. Davon hat auch Tessa Rose Jackson profitiert.
Trotzdem ist es natürlich auch so, dass sie einfach schöne Musik macht. Gutgelaunt in erster Linie, und frühlingshaft wie frisch aus einer iPod-Werbung (offenbar hat sie es stattdessen in einen Ikea-Spot geschafft. Auch gut). Dazu bei trägt ihre unglaublich schnelle Singweise, um die sie bestimmt der ein oder andere Rapper beneidet. Nicht ganz so begehrt bei den bösen Männern ist dagegen wohl ihre Stimme, die eher an Meiko oder Erin McCarley erinnert als an Eminem & Co.
Und da ja jetzt der Frühling endlich da zu sein scheint, spricht also nichts dagegen sich ihre Lieder mal anzuhören, oder sogar bei Bandcamp einige davon kostenlos herunterzuladen.

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2013 wird…gut

Also bis jetzt sind die Vorankündigungen doch schonmal ganz ordentlich. Ich habe mal eine kleine Liste an vermutlich hörenswerten Alben zusammengestellt:

Stornoway – Tales from Terra Firma (März)

Das wird aller Voraussicht nach großartig. Wenn das Album so wird wie die Single, werden die hohen Ansprüche wohl erfüllt werden.

Phoenix – Bankrupt  (April) 

Auf der Website wurde eben der Teaser hochgeladen, der, nunja, zumindest ungewöhnlich ist. Aber Hauptsache man hört überhaupt mal wieder was von den Franzosen.

Edward Sharpe & the Magnetic Zeros –  ? (Frühjahr)

Die vielen Musiker sind ganz schön tüchtig. Nach dem sehr gutem „Here“ im letztem Jahr kann man sich gleich auf zwei Alben freuen. Das noch unbenannte Album von ES&tMZ und dann noch dem Soundtrack zu „All Is Lost“ von Leadsänger Alex Ebert.

Arcade Fire – ? 

Angeblich hat James Murphy (LCD Soundsystem) daran mitgearbeitet, sonst gibt es noch nicht viele Informationen. Aber auf die Butlers ist ja Verlass.

Daughter – If You Leave (März)

Ein mit Spannung erwartetes Debütalbum, das dem Hype gerecht werden soll. Man darf gespannt sein. (März)

Esben and the Witch – Wash the Sins not only the Face (Januar)

Damit das Jahr auch bloß nicht zu fröhlich wird…

Dear Reader – ? (Frühjahr)

Auch darauf kann man sich freuen und gespannt sein, welchen Einfluss Berlin auf die gebürtige Südafrikanerin hat.

 

 

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MIDIMÜAMB: Mainstream

Zwar habe ich ja durchaus schon über die ein oder andere Band gebloggt, die man als Mainstream bezeichnen könnte (u.a. Of Monsters And Men, The Lumineers, Mumford & Sons). Ich muss aber um meine Hipster-Credibility zu wahren betonen, dass darüber geschrieben habe, bevor sie in der Werbung auftauchten oder sogar in den Charts landen (das ist ja sowieso schlimm. Ich meine, mit dem Musikgeschmack ist es wie mit der Kleidung. Man findet die eigene Kleidung natürlich meistens ganz gut, sonst würde man sie ja nicht tragen. Begegnet man dann aber jemandem, der genau das gleiche trägt, kann das noch ganz nett sein, ist aber auch oft schon blöd, besonders wenn die betreffende Person sonst nicht unbedingt für den guten Klamottengeschmack bekannt ist. Begegnet man aber an einem Tag gleich mehreren Leuten, die das gleiche anhaben, wie man selbst, sinkt die Begeisterung für das eigene Outfit stark. Soweit die – vielleicht nicht ganz perfekte – Analogie).
Jetzt gibt es aber natürlich auch noch den echten Pop. Der sozusagen von Anfang an ausschließlich für die großen Massen geplant ist. Zwar wird die Band in der Deutschen Wikipedia als Indie-Band geführt, aber besonders in den USA ist Frontman Aaron Bruno zusammen mit der Band (die im übrigen von Red Bull gesponsert wird) der große Durchbruch (Platin) bereits gelungen – nicht zu unrecht. Alle Stücke, allen voran der Megahit „Sail“ sind absolut eingängig und Dancefloortauglich, inklusive Wummender Bässe und Dubsteb-Anleihen. Viel Spaß damit!

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Listen: Milo Greene

Milo Greene gibt es nicht. Zumindest nicht wirklich. Obwohl er einige Mails verschickt hat. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Namen nicht etwa ein ukrainischer Spammer, sondern er ist eine Erfindung der Musiker Robbie Arnett und Andrew Heringer, die die fiktive Person erfanden, um diese als ihren Manager auftreten zu lassen. Anscheinend verpflichten Konzertveranstalter lieber Bands mit Manager (wenn auch nur erfunden) als Bands, die sich selbst bewerben. Das lief für die Band der beiden Musiker ziemlich gut, und irgendwann waren sie dann soweit, dass sie den erfundenen Manager nicht mehr brauchten. Milo Greene wurde einfach zum Bandnamen und ebenso zum Titel des Debütalbums.

Darauf finden sich einige sehr gute Lieder, die teilweise vielleicht ein bisschen so klingen, als wären Of Monsters And Men in Kalifornien aufgewachsen. Oder Edward Sharpe & the Magnetic Zeros in Island. Also alles sehr fröhlich und entspannt, ohrwurmprädestiniert und abwechslungsreich, vielleicht auch zwischendrin etwas melancholisch. Spätsommermelancholisch.

Zum Album soll auch irgendwann ein Film (Moddison genannt) erscheinen, die bisher veröffentlichten Musikvideos sind Ausschnitte davon. Die Optik gefällt mir schonmal recht gut, ich freue mich also auf das Endprodukt.

 

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Listen: Siren

Stefan Evan Niedermeyer ist Halb-Australier und Halb-Deutscher, lebt zur Zeit in London und skatet gerne. Außerdem macht er unter dem Namen „Siren“ noch Musik, die er auf Loose Lips Records veröffentlicht. Die Musik ist gut geeignet um den Hörern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, außerdem ist es schön zu sehen, dass Skater nicht unbedingt Punk machen müssen.

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Listen: Two Door Cinema Club – Beacon

Die netten Herren von Two Door Cinema Club lassen uns netterweise schonmal ihr neues Album „Beacon“ vorhören.

Aus irgendeinem Grund fühle ich mich stärker an Bombay Bicycle Club erinnert als beim Debüt, das ist aber keineswegs negativ zu sehen. Das Album wirkt insgesamt noch etwas ausgereifter als das Debüt, ohne aber an Schwung zu verlieren. Außerdem wurde der Sound noch ein bisschen bombastischer, die meisten Songs könnte ich mir allerdings auch gut als Akkustik-Version vorstellen.

Das Album erscheint am 3. September auf Kitsune Records.

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Listen: Bastille

Bastille ist das Produk des Londoner Musikers Dan Smith, der sich im letzten Jahr noch ein paar Mann als Verstärkung geholt hat, und mit denen jetzt energiegeladene elektronische Musik macht und dazu sing. Nach der Veröffentlichung des ersten Remix-/Mashup-/Coveralbums „Other People’s Heartache“ (das es übrigens hier als kostenlosen Download gibt), auf der z.B. ein ziemlich gutes Lana Del Rey-Cover drauf ist, starteten sie aber erst richtig durch.

[youtube http://youtu.be/toTFKiqM_kA] Weiterlesen

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Listen: The Guillemots – Hello Land

So lange ist es noch gar nicht her, da haben Fyfe Dangerfield und Band ihr Album „Walk the River“ veröffentlicht. Und kaum schaut man sich um, haben die Briten schon ihr neues Album veröffentlicht, weil sie keine Lust hatten, den in der Musikindustrie üblichen Veröffentlichungszyklen zu folgen und stattdessen einfach Musik machen wollen. Dafür haben sie sich ins norwegische Nirgendwo zurückgezogen und mit Jonas Raabe das Album „Hello Land“ aufgenommen. Und weil ein Album pro Jahr ja auch ziemlich wenig ist, wollen sie 2012 gleich vier Alben veröffentlichen. Man darf also durchaus gespannt sein, ob sie es schaffen ihr hohes Niveau über vier Alben hinweg zu halten.

Ob denn das Niveau des 2012er-Debüts „Hello Land“ den Anforderungen entspricht, kann man sich im Soundcloud-Stream anhören:

 

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Listen: Patrick Watson – Adventures in Your Own Backyard

Cover: Patrick Watson - Adventures in Your Own BackyardPatrick Watson ist ein bisschen wie Aprilwetter. Der Kanadier ist auf seinem neuen Album „Adventures In Your Own Backyard“ genauso abwechslungsreich, mal klingt alles nach Sonne, mal nach Wolken und manchmal gibt es sogar ein kleines Gewitter. Was das Aprilwetter nicht unbedingt beschreibt, sind Wörter wie: verträumt, hoffnungsvoll, melancholisch, melodiös, beschwingt, sanft, einzigartig. Auf Patrick Watson passen sie hingegen perfekt.

Begrüßt wird der Hörer auf „Adventures in Your Own Backyard“ durch zarte Piano-Klänge zu „Lighthouse“, sodass man sich ein wenig an Yann Tiersens Amelié-Soundtrack erinnert fühlt, bis Patrick Watsons wunderbare Stimme einsetzt, um in höhere Sphären zu entführen. Das Tempo wird dann in „Blackwind“ noch etwas gesteigert. „Step Out for a While“ ist dann etwas beschwingter, zwischenzeitlich erinnern Momente auf dem Album ein bisschen an Beirut man an Sufjan Stevens.

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Listen: OK Sweetheart

OK Sweetheart

Erin Austin

Es geht doch nichts über Connections. Die Sängerin Erin Austin hat sowelche zum Midlake-Drummer McKenzie Smith, der nicht nur Schlagzeug bei den OK Sweetheart (das OK steht für Oklahoma) spielt,sondern der Band auch erlaubte, ihr Album in Midlakes Studio aufzunehmen.

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