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Listen: Stornoway – Tales of Terra Firma

Ich weiß, der letzte Blogpost liegt eine Weile zurück, ich schiebe alles auf den Klausurenstress. Mit dem Ende des selben, erschien letzte Woche zusätzlich auch eins der am heißesten erwarteten Alben, „Tales of Terra Firma“, das zweite Album der Oxforder Band Stornoway.

Darüber gibt es gar nicht viele Worte zu verlieren, so soll ein zweites Album aussehen (huhu, Mumford & Sons). Zwar ist alles noch ein bisschen opulenter geworden als auf „Beachcomber’s Windowsill“. Aber obwohl allerhand exotische Instrumente und Klänge zu hören sind, sind alle Stücke immer noch gemütlich und sehnsüchtig, die Texte gedankenvoll und poetisch und in den entscheidenden Momenten werden die Lieder dann doch wieder ruhig und leise.

Anhören kann man sich das komplette Album hier im Stream, zur Anschaffung ist aber jedermann zu raten. Das ebenfalls recht hübsche Artwork lässt sich übrigens ebenfalls online ansehen.

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2013 wird…gut

Also bis jetzt sind die Vorankündigungen doch schonmal ganz ordentlich. Ich habe mal eine kleine Liste an vermutlich hörenswerten Alben zusammengestellt:

Stornoway – Tales from Terra Firma (März)

Das wird aller Voraussicht nach großartig. Wenn das Album so wird wie die Single, werden die hohen Ansprüche wohl erfüllt werden.

Phoenix – Bankrupt  (April) 

Auf der Website wurde eben der Teaser hochgeladen, der, nunja, zumindest ungewöhnlich ist. Aber Hauptsache man hört überhaupt mal wieder was von den Franzosen.

Edward Sharpe & the Magnetic Zeros –  ? (Frühjahr)

Die vielen Musiker sind ganz schön tüchtig. Nach dem sehr gutem „Here“ im letztem Jahr kann man sich gleich auf zwei Alben freuen. Das noch unbenannte Album von ES&tMZ und dann noch dem Soundtrack zu „All Is Lost“ von Leadsänger Alex Ebert.

Arcade Fire – ? 

Angeblich hat James Murphy (LCD Soundsystem) daran mitgearbeitet, sonst gibt es noch nicht viele Informationen. Aber auf die Butlers ist ja Verlass.

Daughter – If You Leave (März)

Ein mit Spannung erwartetes Debütalbum, das dem Hype gerecht werden soll. Man darf gespannt sein. (März)

Esben and the Witch – Wash the Sins not only the Face (Januar)

Damit das Jahr auch bloß nicht zu fröhlich wird…

Dear Reader – ? (Frühjahr)

Auch darauf kann man sich freuen und gespannt sein, welchen Einfluss Berlin auf die gebürtige Südafrikanerin hat.

 

 

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Listen: Joe Janiak

Über Joe Janiak ist im Internet nicht viel zu finden. Er ist 21 Jahre alt, kommt aus London und tourt mit dem großartigen Benjamin Francis Leftwich. Soweit die Informationen. Wichtiger (und leichter aufzufinden) ist aber seine Musik.

Herr Janiak singt nämlich wunderschön und spielt dazu Piano und Gitarre. Eine EP mit einigen Coverversionen (u.a. von „You Can’t Hurry Love“) lässt sich auf seiner Website im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse herunterladen.

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Listen: Benjamin Francis Leftwich – In The Open EP

Benjamin Francis Leftwich - In The Open EP

Einer meiner Lieblingssänger, Benjamin Francis Leftwich hat ja mit seinen zwei bisher veröffentlichten EPs und seinem Debütalbum schon ganz einige Hörer begeistert. Kürzlich erschien seine neue EP „In The Open“, auf der sich wieder vier sanft vorgetragene Stücke finden. Auf EP-Länge klappt das bei ihm günstigerweise auch deutlich besser als auf Albenlänge, wo die einlullenden Klänge durchaus den ein oder anderen langweilen könnten. Aber die vier Stücke auf der EP sind erfreulich abwechslungsreich, man hat das Gefühl, dass Herr Leftwich mal etwas experimentierfreudiger wird. Sehr begrüßenswert.

Die EP lässt sich bei Spotify anhören und natürlich beim Mp3-Händler des Vertrauens käuflich erwerben.

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Listen: Pale Seas

Ich glaube, ich habe schon mal erwähnt, dass Communion zu einem meiner Lieblingslabels gehört. Kürzlich haben auf diesem Label die Pale Seas, eine 4-Köpfige Band aus Southampton, die zuvor „Netherlands“ hießen, eine Split-Single, auf der „Bodies“ und  „My Own Mind“ enthalten sind, veröffentlicht. Die wurde äußerst professionell von  Jimmy Robertson und Demian Castellanos aufgenommen, die u.a. schon für Florence & the Machine gearbeitet haben.

Beide Songs werden dem „Dream“ in Dream-Folk ziemlich gerecht, wobei Bodies dann doch ein bisschen unbeschwerter dahinkommt als das verstört wirkende „My Own Mind“. Leadsänger Jacob Scott beschreibt die Musik der Band als „Dark, Moving, Intimate, Ethereal and Loud“.

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Kurzrezension: Mumford & Sons – Babel

Cover

Heute ist das neue Album von Mumford & Sons erschienen. Es klingt ziemlich wie das Debütalbum, und das ist gut.

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Listen: Marika Hackman

Ist ja eigentlich gar nicht so einfach als junge Künstlerin. Man darf eigentlich nicht zu den eigenen Auftritten gehen, weil man zu jung ist um eingelassen zu werden, bekommt ständig Tipps von der Mutter und wird dann auch noch ständig mit anderen Künstlern verglichen.

So geht es zumindest Marika Hackman. Als sie zum ersten Mal im Alter von 16 Jahren öffentlich auftreten wollte, wurde sie fast wieder rausgeschmissen. Mit 20 passiert ihr das immerhin nicht mehr, Vergleiche zu Laura Marling und Laura Veirs wird sie wohl auch nicht mehr allzu lange ertragen müssen. Sie ist nämlich durchaus in der Lage, sich von beiden deutlich zu unterscheiden.

Zwar macht sie auch eher düsteren Folk mit Gitarrenbegleitung, sie klingt aber dabei mehr wie die Fleet Foxes und die 60er als wie oben genannte Damen. Begünstigt wird dieser Umstand noch durch ihre glockenklare Stimme .

Im Moment tourt sie mit Benjamin Francis Leftwich durch England, und das spricht ja auch schon stark für sie. Ihre Debütsingle, auf der die Songs „You Come Down“ und „Mountain Spines“ enthalten sind, erschien am 4. September.

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Listen: Passenger

Manchmal gibt es ja seltsame Zufälle. Vorgestern habe ich den Künstler Passenger entdeckt und mir sein neuestes Album gekauft, heute bekomme ich eine Mail von Noisetrade, dass ebendieser Passenger eine kleine EP zum kostenlosen Download bereitstelle. Es bietet sich also heute noch mehr an, über ihn zu berichten.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=RBumgq5yVrA]

Passenger bestand ursprünglich aus 5 Leuten, irgendwann löste sich die Band aber auf und übrig blieb Michael Rosenberg, der aber den Künstlernahmen aus England mit nach Australien nahm, wo er sich eine Weile als Straßenmusiker verdingte und sich mit seinen Verdiensten die Produktion seiner Alben finanzierte.

Drei davon hat er alleine veröffentlichte, obwohl er sich für das Album „Flight of the Crow“ Verstärkung von verschiedenen befreundeten australischen Künstlern wie Matt Corby geholt hat. Sein letztes Werk nennt sich „All the Little Lights“, ist im Februar in Deutschland erschienen und einer meiner persönlichen Favoriten für das Album des Jahres.

Musikalisch bewegt er sich irgendwo zwischen Matt Corby, Boy & Bear, James Blunt und The Tallest Man On Earth, nur klingt er etwas optimistischer als letzterer. Seine Texte handeln von der großen Liebe, davon wie wenig man zum Leben braucht und von der unbeschwerten Jugend. Begleitet von Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen und einer zurückhaltenden Instrumentierung, mit Streichern und natürlich Gitarre, gehört „All the Little Lights“ zu den wunderschönsten Alben, die ich dieses Jahr gehört habe.

[youtube http://youtu.be/LJXcac9zI74]

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Watch: Introducing: Alt-J im Berliner Festsaal Kreuzberg

Über Alt-J habe ich ja schonmal berichtet, wer noch nicht die Möglichkeit hatte sie Live zu sehen, kann jetzt ein ungefähres Gefühl davon in einer neuen Folge von Arte Introducing bekommen.

Introducing Alt-J

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Listen: Melodica, Melody and Me

Jemand, der schon mit Mumford & Sons, Laura Marling, Johnny Flynn und Bombay Bicycle Club durch England getourt ist, kann ja eigentlich nur gute Musik machen. Und zwar gute Folk-Musik. Und für Melodica, Melody and Me trifft das auch zu. Die 6 Mitglieder machen fröhliche Musik, in die sie nach eigenen Angaben auch Reggae-Einflüsse beinhaltet. Die hört man zwar meiner Meinung nach nicht allzu stark heraus, das macht ja aber auch gar nichts. Live kann man sich die Musik auch sehr gut Vorstellen, und sie hat wohl auch schon den ein oder anderen Pub aufgemischt. Die vermittelte Stimmung erinnert besonders an die fröhlichen Bombay Bicycle Club (man denke z.B. an Ivy & Gold) aber auch zu den Staves lassen sich gewisse Ähnlichkeiten finden.

[youtube http://youtu.be/gdsvf04XEjU] [youtube http://www.youtube.com/watch?v=3c3KfWWAoNk&feature=colike]
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