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Ein Wunsch wird erfüllt

Bandcamp war ja schon immer eine großartige Seite, um Musik zu entdecken, zu hören und zu erwerben. Soeben wurde zudem die Möglichkeit freigeschaltet, einen Fan-Account anzulegen, der es dem Nutzer erlaubt, Künstlern und anderen Fans zu folgen, Kommentare zu gekauften Alben zu hinterlassen, und eine eigene Profilseite mit der „Collection“ (bestehend aus allen gekauften Alben) zu gestalten. Außerdem ist es auch möglich, eine Wunschliste (ählich wie bei Amazon) azulegen.
Bandcamp wird somit gleichzeitig auch immer mehr wie Myspace. Beziehungsweise wird Bandcamp so, wie Myspace gewesen sein sollte, oder vielleicht sogar so ähnlich, wie das neue Myspace wird (das ja auch demnächst die Beta-Phase verlassen soll). Trotzdem sind auch die Fan-Seiten wohl deutlich besser geeignet, um nicht in der Internet-Versenkung zu verschwinden als die alten Myspace-Nutzerseiten. Die Fan-Funktion ist nicht zum sozialen Netzwerken gedacht, sondern zum musikalischen Netzwerken mit Künstlern und weiteren Musikinteressierten.
Zwar tauchen kostenlos heruntergeladene Alben noch nicht in der Übersicht (das soll in Zukunft aber auch noch kommen) auf und an der ein oder anderen Stelle ist noch etwas Feinschliff nötig, aber ich vertraue dem kreativen Team bei Bandcamp da vollkommen, dass es uns auch weiterhin mit sinnvollen und schönen Wer möchte, findet mich unter: http://bandcamp.com/samvimes

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Listen: The Ross Sea Party – Hotel Pool

Auf „The Ross Sea Party“ bin ich vor einem Jahr gestoßen, als ich einen Artikel über ihre Debüt-EP geschrieben habe. Diese EP befand sich auch seitdem auf meinem MP3-Players, ansonsten habe ich mich aber nicht viel mit der Band beschäftigt. Bis plötzlich gestern der Hinweis in meinem Facebook-Newsfeed erschien (ja, ab und zu sieht man dort auch mal interessante Dinge), dass man ihr neues Album kostenlos auf Bandcamp streamen könne. Das Angebot nahm ich dankend an, und kurz darauf hatte ich das Album dann auch gekauft und heruntergeladen.

Auf dem über Kickstarter finanzierten Debütwerk der  5 Musiker aus Los Angeles wird ganz im Kalifornien-Indiepop-Stil fröhlich getrommelt und geglockenspielt. Die Refrains sind poppig mit Rockeinwürfen, die Intros abwechslungsreich und einprägsam, die Texte handeln von fremden Ländern, der Sehnsucht und natürlich der großen Liebe. Sehr hörenswert also!

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Zeit zum Bandcamping

Bandcamp ist es ja gelungen, die sympathischste Musik-Website der Internets zu werden. Einfaches Design, viele Optionen für Künstler, schöne einbettbare Musikspieler und eine vielfältige Auswahl an Musik haben bis jetzt dazu beigetragen. Jetzt kommt ein neues Feature dazu. Mit dem „Discovernator“ sollen Nutzer ab heute einfacher Musik entdecken können oder sich einfach, fast radioartig berieseln lassen.

Dass dieses Feature sinnvoll ist, liegt auf der Hand. Für die Künstler bietet es eine neue Möglichkeit Hörer zu gewinnen und ihre Musik zu verkaufen und Hörer können endlich deutlich bequemer durch die Musik stöbern, als das zuvor (nämlich nur über die Tags) möglich war. Die Zeiten, in denen für jedes neue Album, das interessant aussah, ein extra-tab geöffnet werden musste, sind damit hoffentlich vorbei. Ich bin gespannt, was Bandcamp in den nächsten Wochen noch an nützlichen Features hinzufügt.

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Harrison Hudson – American Thunder

Harrison Hudson

Harrison Hudson

Harrison Hudson begann seine Musikkarriere nach eigenen Angaben in Atlanta als „Songwriter mit Band“. Daraus wurde dann irgendwann eine Band, die der Einfachheit halber den Namen Harrison Hudson behielt. Und diese Band hat im November 2011 ihr bereits drittes Album namens American Thunder veröffentlicht. Das Ziel für dieses Album war, dem Ideal des  Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre nahezukommen, ohne einfach zu kopieren. Laut Label hat American Thunder dieses Ziel erreicht: „The spirit of the old days of Rock N’ Roll radio have been captured and embraced, not re-manufactured.

Letztlich sind es aber nicht unbedingt die von Harrison Hudson als Einflüsse genannten Größen wie Buddy Holly oder Roy Orbison, nach denen American Thunder klingt, sondern eher nach feinstem Indie-Rock á la Manchester Orchestra oder den Vaccines. Getragen von Harrison Hudsons vielseitiger Stimme, die wirklich nach Rock’n’Roll klingt,  ertönt auf American Thunder gut gelaunter und schön instrumentierter Rock.

Da kann man sich durchaus den fußwippenden Trucker im Fast-Food-Restaurant am Highway vorstellen, während Harrison Hudson aus dem alten Radio über der Bar ertönt und von der großen Liebe singt.

My heart’s collecting dust
Upon a shelf
It sits there waiting
For you to pick it up
In your hands
And read it two or three times
Can I check you out?
Because I’m trying really hard to read you 

Er singt von seiner Indie Rock N Roll Queen mit der „Rickenbacker bass guitar“ , von Allie und den Schwierigkeiten dann auch noch mit der großen Liebe zusammen zu bleiben, begleitet von den mal dröhnenden mal zurückhaltenden Gitarren. Das passiert mal in hohem Tempo oder auch mal ganz ruhig und etwas schmachtig, wie in „If You Leave“. Der Rock’n’Roll-Spirit wird dabei nicht aus den Augen oder Ohren verloren und macht American Thunder zu einem hörenswerten Album.

Harrison Hudson auf: Facebook Twitter 

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