MIDIMÜAMB: Mal ganz klassisch

Dieser Dezember steht ja auf KUULAMA ganz im Zeichen der sonst vielleicht zu wenig beachteten Musik. Das kann man für das heutige Stück zwar so nicht ganz sagen, es ist durchaus weltweit recht bekannt und geschätzt, aber über ähnliche Musik habe ich noch gar nicht gebloggt. Bis jetzt. Vorhang auf für Antonin Dvořák.

Die Symphonie „Aus der Neuen Welt“ bietet genau die richtige Mischung aus Drama und eingängigen Melodien, um auch Gelegenheits-Klassikhörer wie mich zu begeistern. Viel Spaß damit.

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MIDIMÜAMB: Robert Delong

Weiter geht der Monat-in-dem-ich-mal-über-andere-Musik-blogge. Nachdem Hip-Hop jetzt schon behandelt wurde, ist es an der Zeit eine weitere Musikrichtung zu würdigen, die sonst nicht unbedingt Gegenstand meiner Youtube-Suchen ist: Electro (ich bin mir nichteinmal sicher, ob diese Musik so richtig eingeordnet ist).

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Dies ist kein Adventskalender

Irgendwie habe ich dieses Jahr keine Lust auf Weihnachtsmusik. Vielleicht kommt das ja noch kurz vor den Feiertagen, dann werde ich mir in Ruhe Sufjan Steven’s Weihnachtslieder anhören. Bis dahin habe ich mich entschlossen, den Dezember zum Monat-in-dem-ich-mal-über-andere-Musik-blogge (MIDIMÜAMB) zu machen. D.h. statt Indie-Rock und Folk möchte ich mal ein paar Künstler vorstellen, die sich nicht in meinen last.fm-Empfehlungen finden könnten und mit denen der geneigte Folk-Hörer auch die Youtube-Empfehlungsfunktion nochmal überraschen kann.

Den Anfang macht die englische Formation „Clean Bandit“, die Hip-Hop mit klassischer Musik (und zwar nicht nur gesamplet) vermischt. Im Video zu „A+E (Random Acts)“ kommen außerdem eine gigantische Schlange und goldene TänzerInnen vor. Sollte man mal gesehen haben.

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Kurznachricht: Noah and the Whale, Stornoway

Den November haben die fünf Folker im Studio verbracht, um die Stücke für ihr hoffentlich demnächst (ich schätze mal Frühjahr 2013) viertes Album aufzunehmen. Über den Aufnahmeprozess kann man hier einiges lesen, aber bei Noah and the Whale kann man sich ja gerne mal überraschen lassen.

Im März erscheint außerdem endlich das zweite Album von Stornoway, genannt „TALES FROM TERRA FIRMA“. 2013 wird ein gutes Jahr…

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Listen: Joe Janiak

Über Joe Janiak ist im Internet nicht viel zu finden. Er ist 21 Jahre alt, kommt aus London und tourt mit dem großartigen Benjamin Francis Leftwich. Soweit die Informationen. Wichtiger (und leichter aufzufinden) ist aber seine Musik.

Herr Janiak singt nämlich wunderschön und spielt dazu Piano und Gitarre. Eine EP mit einigen Coverversionen (u.a. von „You Can’t Hurry Love“) lässt sich auf seiner Website im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse herunterladen.

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Listen: Benjamin Francis Leftwich – In The Open EP

Benjamin Francis Leftwich - In The Open EP

Einer meiner Lieblingssänger, Benjamin Francis Leftwich hat ja mit seinen zwei bisher veröffentlichten EPs und seinem Debütalbum schon ganz einige Hörer begeistert. Kürzlich erschien seine neue EP „In The Open“, auf der sich wieder vier sanft vorgetragene Stücke finden. Auf EP-Länge klappt das bei ihm günstigerweise auch deutlich besser als auf Albenlänge, wo die einlullenden Klänge durchaus den ein oder anderen langweilen könnten. Aber die vier Stücke auf der EP sind erfreulich abwechslungsreich, man hat das Gefühl, dass Herr Leftwich mal etwas experimentierfreudiger wird. Sehr begrüßenswert.

Die EP lässt sich bei Spotify anhören und natürlich beim Mp3-Händler des Vertrauens käuflich erwerben.

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Watch/Listen: Beasts of the Southern Wild

Ein Film, auf den man sich dieses Jahr definitv noch freuen kann, ist das Spielfilmdebüt „Beasts of the Southern Wild“ des amerikanischen Regisseurs Benh Zeitlin. Der ist 2008 nach New Orleans gezogen, um seinen Kurzfilm „Glory at Sea“ über die Zeit nach Kathrina zu drehen, den man sich kostenlos auf Vimeo ansehen kann.

Wenn sich jetzt die durchaus berechtigte Hoffnung erfüllt, dass „Beasts of the Southern Wild“ die Magie dieser Gegend genau so gut einfängt wie „Glory at Sea“, dann könnte der am 20. Dezember erscheinende Film durchaus Film des Jahres werden. Genug Filmpreise hat er schon abgestaubt und der Trailer sieht auf jeden Fall auch schon vielversprechend aus.

Und absolute Großartigkeit verspricht auch schon der Soundtrack, den man sich auf Spotify zu Gemüte führen kann (oder natürlich in einschlägigen Internetläden käuflich erwerben kann).

spotify:album:1k6n6ngcUH4xJxwCjQcuBd

 

 

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Listen: The Ross Sea Party – Hotel Pool

Auf „The Ross Sea Party“ bin ich vor einem Jahr gestoßen, als ich einen Artikel über ihre Debüt-EP geschrieben habe. Diese EP befand sich auch seitdem auf meinem MP3-Players, ansonsten habe ich mich aber nicht viel mit der Band beschäftigt. Bis plötzlich gestern der Hinweis in meinem Facebook-Newsfeed erschien (ja, ab und zu sieht man dort auch mal interessante Dinge), dass man ihr neues Album kostenlos auf Bandcamp streamen könne. Das Angebot nahm ich dankend an, und kurz darauf hatte ich das Album dann auch gekauft und heruntergeladen.

Auf dem über Kickstarter finanzierten Debütwerk der  5 Musiker aus Los Angeles wird ganz im Kalifornien-Indiepop-Stil fröhlich getrommelt und geglockenspielt. Die Refrains sind poppig mit Rockeinwürfen, die Intros abwechslungsreich und einprägsam, die Texte handeln von fremden Ländern, der Sehnsucht und natürlich der großen Liebe. Sehr hörenswert also!

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Jake Bugg bietet eigentlich alles, was man für einen Hype momentan so braucht. Er ist junge (18-Jahre), modebewusst und insgesamt ziemlich Retro (man denke an z.B. Bob Dylan oder Donovan). Dazu kommt er aus der Arbeiterklasse und war auch schon mit der ebenfalls gehypten Lana Del Rey auf Tour.

Kürzlich ist sein selbstbetiteltes Debütalbum erschienen, dem im UK auch schon der zu erwartende Hype vorangegangen war. Sofort entsteht auch der Eindruck, dass der Herr im falschen Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts geboren sei. Abgesehen von teilweise, eventuell möglichen Vergleichen zu Alex Turner oder Liam Gallagher, klingt alles nach den 60ern. Dazu kommen dann auch noch die entsprechenden Texte, die von jahrzehntelanger Lebenserfahrung sprechen („I’ve seen it all, I swear to God, I’ve seen it all“) und machen „Jake Bugg“ zu einem sehr schönem Album, bei dessen Hören die Umwelt auch ab und zu mal schwarz-weiß erscheint.

Es war ja auch in den 60ern nicht alles schlecht…

 

Listen: Jake Bugg

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Listen: Milo Greene

Milo Greene gibt es nicht. Zumindest nicht wirklich. Obwohl er einige Mails verschickt hat. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Namen nicht etwa ein ukrainischer Spammer, sondern er ist eine Erfindung der Musiker Robbie Arnett und Andrew Heringer, die die fiktive Person erfanden, um diese als ihren Manager auftreten zu lassen. Anscheinend verpflichten Konzertveranstalter lieber Bands mit Manager (wenn auch nur erfunden) als Bands, die sich selbst bewerben. Das lief für die Band der beiden Musiker ziemlich gut, und irgendwann waren sie dann soweit, dass sie den erfundenen Manager nicht mehr brauchten. Milo Greene wurde einfach zum Bandnamen und ebenso zum Titel des Debütalbums.

Darauf finden sich einige sehr gute Lieder, die teilweise vielleicht ein bisschen so klingen, als wären Of Monsters And Men in Kalifornien aufgewachsen. Oder Edward Sharpe & the Magnetic Zeros in Island. Also alles sehr fröhlich und entspannt, ohrwurmprädestiniert und abwechslungsreich, vielleicht auch zwischendrin etwas melancholisch. Spätsommermelancholisch.

Zum Album soll auch irgendwann ein Film (Moddison genannt) erscheinen, die bisher veröffentlichten Musikvideos sind Ausschnitte davon. Die Optik gefällt mir schonmal recht gut, ich freue mich also auf das Endprodukt.

 

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