Archiv der Kategorie: Album

Listen: Stornoway – Tales of Terra Firma

Ich weiß, der letzte Blogpost liegt eine Weile zurück, ich schiebe alles auf den Klausurenstress. Mit dem Ende des selben, erschien letzte Woche zusätzlich auch eins der am heißesten erwarteten Alben, „Tales of Terra Firma“, das zweite Album der Oxforder Band Stornoway.

Darüber gibt es gar nicht viele Worte zu verlieren, so soll ein zweites Album aussehen (huhu, Mumford & Sons). Zwar ist alles noch ein bisschen opulenter geworden als auf „Beachcomber’s Windowsill“. Aber obwohl allerhand exotische Instrumente und Klänge zu hören sind, sind alle Stücke immer noch gemütlich und sehnsüchtig, die Texte gedankenvoll und poetisch und in den entscheidenden Momenten werden die Lieder dann doch wieder ruhig und leise.

Anhören kann man sich das komplette Album hier im Stream, zur Anschaffung ist aber jedermann zu raten. Das ebenfalls recht hübsche Artwork lässt sich übrigens ebenfalls online ansehen.

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Listen: Indians – Somewhere Else

Indians - Somewhere Else

Indians – Somewhere Else

Der junge Däne Søren Løkke Juul ist bei 4AD wohl bei einem der coolsten Labels des Planeten gelandet. Und das obwohl seine Musik teilweise so klingt, als käme sie von einem anderen Planeten. Am 25. Januar erscheint in Deutschland sein Debütalbum „Somewhere Else“. Das ca. 45 Minuten lange Erstlingswerk ist gefüllt mit Dream-Pop-Klängen (könnten z.B. an Efterklang erinnern) und seiner wahrhaft ungewöhnlichen Stimme, die sich in Tonlagen emporschwingt, von denen ich nicht wusste, dass das menschliche Ohr sie wahrnehmen kann.  Kann es aber glücklicherweise. Dadurch wirkt seine, gelegentlich an Bon Iver erinnernde Stimme vor dem Klangteppich majestätisch, erhaben, manchmal euphorisch, manchmal melancholisch, in jedem Fall aber emotional.

Dank NPR kann man sich das Album schon jetzt im Stream anhören, eignet sich besonders für verschneite Sonntagnachmittage.

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2013 wird…gut

Also bis jetzt sind die Vorankündigungen doch schonmal ganz ordentlich. Ich habe mal eine kleine Liste an vermutlich hörenswerten Alben zusammengestellt:

Stornoway – Tales from Terra Firma (März)

Das wird aller Voraussicht nach großartig. Wenn das Album so wird wie die Single, werden die hohen Ansprüche wohl erfüllt werden.

Phoenix – Bankrupt  (April) 

Auf der Website wurde eben der Teaser hochgeladen, der, nunja, zumindest ungewöhnlich ist. Aber Hauptsache man hört überhaupt mal wieder was von den Franzosen.

Edward Sharpe & the Magnetic Zeros –  ? (Frühjahr)

Die vielen Musiker sind ganz schön tüchtig. Nach dem sehr gutem „Here“ im letztem Jahr kann man sich gleich auf zwei Alben freuen. Das noch unbenannte Album von ES&tMZ und dann noch dem Soundtrack zu „All Is Lost“ von Leadsänger Alex Ebert.

Arcade Fire – ? 

Angeblich hat James Murphy (LCD Soundsystem) daran mitgearbeitet, sonst gibt es noch nicht viele Informationen. Aber auf die Butlers ist ja Verlass.

Daughter – If You Leave (März)

Ein mit Spannung erwartetes Debütalbum, das dem Hype gerecht werden soll. Man darf gespannt sein. (März)

Esben and the Witch – Wash the Sins not only the Face (Januar)

Damit das Jahr auch bloß nicht zu fröhlich wird…

Dear Reader – ? (Frühjahr)

Auch darauf kann man sich freuen und gespannt sein, welchen Einfluss Berlin auf die gebürtige Südafrikanerin hat.

 

 

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Listen: Benjamin Francis Leftwich – In The Open EP

Benjamin Francis Leftwich - In The Open EP

Einer meiner Lieblingssänger, Benjamin Francis Leftwich hat ja mit seinen zwei bisher veröffentlichten EPs und seinem Debütalbum schon ganz einige Hörer begeistert. Kürzlich erschien seine neue EP „In The Open“, auf der sich wieder vier sanft vorgetragene Stücke finden. Auf EP-Länge klappt das bei ihm günstigerweise auch deutlich besser als auf Albenlänge, wo die einlullenden Klänge durchaus den ein oder anderen langweilen könnten. Aber die vier Stücke auf der EP sind erfreulich abwechslungsreich, man hat das Gefühl, dass Herr Leftwich mal etwas experimentierfreudiger wird. Sehr begrüßenswert.

Die EP lässt sich bei Spotify anhören und natürlich beim Mp3-Händler des Vertrauens käuflich erwerben.

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Listen: The Ross Sea Party – Hotel Pool

Auf „The Ross Sea Party“ bin ich vor einem Jahr gestoßen, als ich einen Artikel über ihre Debüt-EP geschrieben habe. Diese EP befand sich auch seitdem auf meinem MP3-Players, ansonsten habe ich mich aber nicht viel mit der Band beschäftigt. Bis plötzlich gestern der Hinweis in meinem Facebook-Newsfeed erschien (ja, ab und zu sieht man dort auch mal interessante Dinge), dass man ihr neues Album kostenlos auf Bandcamp streamen könne. Das Angebot nahm ich dankend an, und kurz darauf hatte ich das Album dann auch gekauft und heruntergeladen.

Auf dem über Kickstarter finanzierten Debütwerk der  5 Musiker aus Los Angeles wird ganz im Kalifornien-Indiepop-Stil fröhlich getrommelt und geglockenspielt. Die Refrains sind poppig mit Rockeinwürfen, die Intros abwechslungsreich und einprägsam, die Texte handeln von fremden Ländern, der Sehnsucht und natürlich der großen Liebe. Sehr hörenswert also!

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Jake Bugg bietet eigentlich alles, was man für einen Hype momentan so braucht. Er ist junge (18-Jahre), modebewusst und insgesamt ziemlich Retro (man denke an z.B. Bob Dylan oder Donovan). Dazu kommt er aus der Arbeiterklasse und war auch schon mit der ebenfalls gehypten Lana Del Rey auf Tour.

Kürzlich ist sein selbstbetiteltes Debütalbum erschienen, dem im UK auch schon der zu erwartende Hype vorangegangen war. Sofort entsteht auch der Eindruck, dass der Herr im falschen Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts geboren sei. Abgesehen von teilweise, eventuell möglichen Vergleichen zu Alex Turner oder Liam Gallagher, klingt alles nach den 60ern. Dazu kommen dann auch noch die entsprechenden Texte, die von jahrzehntelanger Lebenserfahrung sprechen („I’ve seen it all, I swear to God, I’ve seen it all“) und machen „Jake Bugg“ zu einem sehr schönem Album, bei dessen Hören die Umwelt auch ab und zu mal schwarz-weiß erscheint.

Es war ja auch in den 60ern nicht alles schlecht…

 

Listen: Jake Bugg

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Listen: Siren

Stefan Evan Niedermeyer ist Halb-Australier und Halb-Deutscher, lebt zur Zeit in London und skatet gerne. Außerdem macht er unter dem Namen „Siren“ noch Musik, die er auf Loose Lips Records veröffentlicht. Die Musik ist gut geeignet um den Hörern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, außerdem ist es schön zu sehen, dass Skater nicht unbedingt Punk machen müssen.

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Kurzrezension: Mumford & Sons – Babel

Cover

Heute ist das neue Album von Mumford & Sons erschienen. Es klingt ziemlich wie das Debütalbum, und das ist gut.

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Listen: Two Door Cinema Club – Beacon

Die netten Herren von Two Door Cinema Club lassen uns netterweise schonmal ihr neues Album „Beacon“ vorhören.

Aus irgendeinem Grund fühle ich mich stärker an Bombay Bicycle Club erinnert als beim Debüt, das ist aber keineswegs negativ zu sehen. Das Album wirkt insgesamt noch etwas ausgereifter als das Debüt, ohne aber an Schwung zu verlieren. Außerdem wurde der Sound noch ein bisschen bombastischer, die meisten Songs könnte ich mir allerdings auch gut als Akkustik-Version vorstellen.

Das Album erscheint am 3. September auf Kitsune Records.

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Listen – The Lumineers

Irgendwie scheint gerade fröhlicher Folk-Rock wieder im Kommen zu sein. Nachdem Mumford & Sons ja eine ganze Reihe tieftrauriger Menschen dazu bewegt haben, tieftraurige Folk-Musik zu machen, lachen die ganzen bärtigen Herren in der Folk-Szene in letzter Zeit vermehrt wieder. Erfolgreiche Beispiele sind hier z.B. The Head and the Heart oder Of Monsters and Men. In die gleiche Schublade lassen sich auch die Lumineers einordnen, die im April ihr selbstbetiteltes Debütalbum herausgebracht haben.

[youtube http://youtu.be/zvCBSSwgtg4] Weiterlesen

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