Jake Bugg bietet eigentlich alles, was man für einen Hype momentan so braucht. Er ist junge (18-Jahre), modebewusst und insgesamt ziemlich Retro (man denke an z.B. Bob Dylan oder Donovan). Dazu kommt er aus der Arbeiterklasse und war auch schon mit der ebenfalls gehypten Lana Del Rey auf Tour.

Kürzlich ist sein selbstbetiteltes Debütalbum erschienen, dem im UK auch schon der zu erwartende Hype vorangegangen war. Sofort entsteht auch der Eindruck, dass der Herr im falschen Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts geboren sei. Abgesehen von teilweise, eventuell möglichen Vergleichen zu Alex Turner oder Liam Gallagher, klingt alles nach den 60ern. Dazu kommen dann auch noch die entsprechenden Texte, die von jahrzehntelanger Lebenserfahrung sprechen („I’ve seen it all, I swear to God, I’ve seen it all“) und machen „Jake Bugg“ zu einem sehr schönem Album, bei dessen Hören die Umwelt auch ab und zu mal schwarz-weiß erscheint.

Es war ja auch in den 60ern nicht alles schlecht…

 

Listen: Jake Bugg

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