Listen: Milo Greene

Milo Greene gibt es nicht. Zumindest nicht wirklich. Obwohl er einige Mails verschickt hat. Trotzdem verbirgt sich hinter dem Namen nicht etwa ein ukrainischer Spammer, sondern er ist eine Erfindung der Musiker Robbie Arnett und Andrew Heringer, die die fiktive Person erfanden, um diese als ihren Manager auftreten zu lassen. Anscheinend verpflichten Konzertveranstalter lieber Bands mit Manager (wenn auch nur erfunden) als Bands, die sich selbst bewerben. Das lief für die Band der beiden Musiker ziemlich gut, und irgendwann waren sie dann soweit, dass sie den erfundenen Manager nicht mehr brauchten. Milo Greene wurde einfach zum Bandnamen und ebenso zum Titel des Debütalbums.

Darauf finden sich einige sehr gute Lieder, die teilweise vielleicht ein bisschen so klingen, als wären Of Monsters And Men in Kalifornien aufgewachsen. Oder Edward Sharpe & the Magnetic Zeros in Island. Also alles sehr fröhlich und entspannt, ohrwurmprädestiniert und abwechslungsreich, vielleicht auch zwischendrin etwas melancholisch. Spätsommermelancholisch.

Zum Album soll auch irgendwann ein Film (Moddison genannt) erscheinen, die bisher veröffentlichten Musikvideos sind Ausschnitte davon. Die Optik gefällt mir schonmal recht gut, ich freue mich also auf das Endprodukt.

 

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